Winterschlaf

Hallo Welt!

Hier meldet sich die Ostfriesin, ich weiß, du hast lange nichts von mir gehört. Verzeih, bitte!

Wie das kam? Das kam so:

Vergangenes Jahr, so um Ostern, haben der Mann und ich beschlossen, ein Haus zu kaufen. Das haben wir dann auch direkt mal gemacht und damit kam viel Schönes und Anstrengendes auf uns zu. Wir haben uns für Heizungszeug, Fußböden, Türen, Fenster, Küche, Bäder, Farben, Tapeten und Bodenbeläge entschieden, die passenden Handwerker dazu gesucht, viel über Estrich gelernt (bitte keine Nachfragen dazu, ich werd jetzt noch nervös, wenn ich nur an die Trocknungszeit denke) und zwischen Arbeit, Fernbeziehung und Bauaufsicht versucht, uns nicht aus den Augen zu verlieren.

Inzwischen leben wir aber in diesem Häuschen und freuen uns jeden Tag, wie schön es geworden ist. Morgens mache ich die Augen auf und denke: Boah, schön hier. Der zweite Gedanke ist dann: Haste dir ja selbst ausgesucht. Das ist ziemlich cool!

Dann hat der Insulaner sich beruflich verändert und wir können nach Äonen von Fernbeziehung endlich zusammenleben. Das ist ja so toll! Ich weiß jetzt, warum die meisten mit dem Modell „Wochenendliebe“ hadern. Naja, und das mussten und müssen wir ja auch erstmal ausgiebig genießen. Also wieder nix mit Blog und so.

Tja, plötzlich stand dann die Fahrprüfung vor der Tür und was soll ich sagen? Deutschland hat jetzt eine offiziell anerkannte Kutscherin mehr. Wir verbrachten ein Wochenende auf dem Ponyhof und cruisten von dort zur Generalprobe und zum Prüfungsgelände. Das ist im Winter und mit Baudruck (ESTRICH!!) jetzt auch nicht soooo entspannend, welch Überraschung.

Aufeinmal wurde es mitten im Winter hell um uns, das lag aber nicht am Klimawandel, sondern an Weihnachten und den Lichterketten. Wieder nix mit Bloggen, Besinnlichkeit und Durchatmen und an Silvester dem armen Hund beistehen. Silversterknaller schön und gut, aber müssen die gleich eine Woche durchballern? Die Punktedame hat ganz schön gelitten und wir mit ihr.

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Neues Jahr, neues Glück, kein Blog. Weil? Weil!

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Ich habe das große Glück, an vielen Lebensentwürfen teilnehmen zu dürfen. Kinder und Jugendliche sind inspirierend und dass ich beruflich Zeit mit ihnen verbringen darf, macht mich stolz und froh. Aber, ja auch hier ein aber, es zerrt auch wirklich an den Nerven, immer um die bestmögliche Lösung zu ringen. Mit Kindern, Jugendlichen, Eltern, Kolleginnen und Kollegen, mit Erlassen, Konzepten und Richtlinien. Das reibt mich manchmal ganz schön auf. So sehr, dass ich dann erstmal Komaschlafen muss, damit meine Synapsen sich wieder sortieren können. Was tue ich dann nicht? Richtig. Bloggen.

Und warum, liebe Ostfriesin, willst du das jetzt wieder ändern?

Weil ich Lust drauf habe! Die Tage werden wieder länger, die Kamera ist frisch poliert, meine Nerven schreien nach Beschäftigung und die Schule kann mich ja nicht immer haben. Nun versuche ich erneut mein Glück und würde mich sehr, sehr freuen, wenn ihr mit dabei seid!

Immer eine Handbreit Wasser unter’m Kiel wünscht

die Ostfriesin

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5 Gedanken zu “Winterschlaf

  1. Ute 25. März 2017 / 19:39

    Schön, dass ich neues lesen kann… ich war schon ein wenig in Sorge;-).

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