Wonnemonat Mai

Es dauert ja immer ein bisschen, bis hier wieder etwas steht, das liegt daran, dass das RL („Dat is real life, Froo Ostfreesin, weeten’s Bescheed?“) einfach so proppenvoll und schön ist. Manchmal denke ich, ich sollte das noch viel mehr aufschreiben, damit ich das auch noch weiß, wenn sich das Leben mal novembergrau-arbeitsgetürmt-zerfasert anfühlt. Aber nu, besser ein bisschen was, als gar nix.

Nachdem ich im letzten Beitrag wohlgemut in der Arbeit ertrunken bin, dort am Boden des Korrekturozeans versank, kam plötzlich der Mai und zog mich hoch. Mit den vielen Feiertagen, Sportfesten, mündliche-Prüfungen-protokollieren, Brückentag undsoweiterundsofort war es zwar nicht einfach, die Test-Termine richtig zu setzen, aber es hat geklappt. Hier in Niedersachsen ist schon ziemlich Schuljahresendspurt und das macht sich überall bemerkbar: Reizende Rhinozerosse stampfen durch die Lehrerzimmer, der Akku schon überall recht leer, die Schreibtische sehen verheerend aus, die Kollegin erwartet Applaus für das Anstellen der Spülmaschine, die Zeugniskonferenzen finden dieser Tage bereits statt, die Kinder rennen kurzärmelig herum (wenn die Kleidung denn überhaupt Ärmel hat) und über allem summt schon die Vorahnung der Sommerferien. Da schießen die Projekttage aus dem Boden wie andernorts die Pilze, da muss nochmal ein Jahrgangsausflug organisiert werden und die Verabschiedung der Pensionäre rückt näher. Ob wir da nicht noch was basteln wollen? Ach, und die schwangere Kollegin ist gar nicht mehr schwanger. Ob die sich wohl über einen Strampler freut?

Was der Mai auch kann: Familienzusammenkünfte. Das war diesen Monat wirklich besonders schön, endlich mal wieder die auch etwas weiter entfernte Verwandtschaft zu sehen und zu sprechen. Muttertag, Himmelfahrt, Pizzaabend… da waren in dieser oft sprachlosen Familie aufeinmal doch ganz viele Themen. Und über die meisten konnten wir uns sogar austauschen.

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Wetter! Wetter kann der Mai auch. Die Bäume und Büsche und Blumen sind innerhalb von wenigen Stunden explodiert und alles strotzt vor Kraft. Da isses nur noch schön und ich will raus, das Hundetier dabei.

Eheglück! Auch nach fast zehn Jahren Beziehung. Ich liebe dich wie Hulle!

Sprache ja, Worte nein

In meiner Familie wird viel gesprochen. Manchmal wird auch gesprochen, ohne das der Mund sich bewegt. Uns Norddeutschen wird ja gelegentlich nachgesagt, dass wir schweigsam seien. Das konnte ich bisher noch nie für meine Familie oder mich verbuchen, aber je länger ich wieder in Ostfriesland bin (wir erinnern uns, da gab es eine längere Buten-Ostfreesland-Tied wegen Studium und Welt entdecken), desto mehr fällt mir das Schweigen auf.

Ich brauche unsere Sprache wie andere Leute Wasser. Also, das brauche ich auch, aber ich liebe Sprache. Ich denke in Sprache, ich fühle in Sprache, ich konsumiere Sprache, ich produziere Sprache, mein Kopf ist manchmal ganz durcheinander von so viel Sprache und damit ich das sortiert bekomme, nutze ich Sprache. Ich spreche mit allem und jedem um mich rum. Mit der Stimme, mit meinem Körper und mit meinen Gefühlen und Gedanken. Genauso reagiere ich auch auf Sprache von anderen. Sprache ist sozusagen DAS DING für mich.

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Es gibt aber die Momente, in denen fühle ich mich ganz verstrickt in Unaugesprochenem und Nicht-Eindeutigem. Das passiert in den letzten Wochen und Monaten immer häufiger, gerade, wenn ich mit Familienangehörigen spreche.

Das Studium und mein Beruf haben mich verändert. Das habe ich mir auch so gewünscht, war ich doch angetrieben von einem „da gibt’s noch mehr“. Als ich noch Schülerin war, wollte ich unbedingt an die Uni. Das ist für mich furchtbar weit weg gewesen, die nächste Uni war von meinem Heimatdorf über 130 km entfernt und damit hätte sie auch genauso gut in einem anderen Land stehen können. Meine Kindheit und Jugend waren von Draußensein und Landwirtschaft und Traditionen geprägt. Bücher, Zeitschriften, Musik, Geschmacksrichtungen – das war schon alles eher eingeschränkt. Das erste Mal über Homosexuelle zu sprechen war in den frühen Nullerjahren möglich. Über die Einteilung von Arbeitsphasen in männlich-weiblich musste auch nicht gesprochen werden, weil: war ja klar, wer was wann macht.

Ist es das?

Diese Welt, in der ich groß geworden bin, vermisse ich manchmal. Sie gab mir Regeln und Klarheit und fragte nicht dauernd „Warum machst du das so? Könntest du es nicht auch anders machen?“ oder „Warum hast du diese Einstellung? Gibt es nicht Alternativen dazu?“ Genaugenommen fragt das bis heute kaum jemand und wenn, dann gibt es keine Antwort. Dort, an der Stelle, beginnt das Schweigen.

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Das Bild ist da, aber der Ton ist weg. Ratlosigkeit auf beiden Seiten. Warum fragt sie so kompliziert, warum krieg ich keine Antworten? Warum muss sie in so vielen Töpfen rühren, war doch gut so, wie es war. Nein, war und ist es nicht. Es gibt „Mehr“. „Mehr“ ist super! Aufregend, spannend, komplex, bereichernd, verwirrend, erklärend, erneuernd, erkennend.

Ich fahre von den Begegnungen mit ganz gemischten Gefühlen davon.

Es ist so schön, auf vertraute Heimat zu treffen und ich fühle mich so tief verwurzelt.

Es macht mir Knoten in den Magen, wenn ich nicht aussprechen kann, was ich denke, weil ich den Eindruck habe, damit über Grenzen zu treten. Schweigen.

Alle sind Quadrate, ich bin ein Parallelogramm.

Gespräche über Themen, die mich nicht berühren, Schweigen über das, was mich beschäftigt. Der Wunsch, das zu erhalten, was wie eine Fackel aus meiner Kindheit in mir brennt und mir Kraft gibt, trifft auf Widerstand in dem Wunsch, die unklaren, unausgegorenen, unfairen Mechanismen ans Licht zu holen und neu zu ordnen. Und mir fehlen die Ohren und die Worte dazu.

Noch.

Winterschlaf

Hallo Welt!

Hier meldet sich die Ostfriesin, ich weiß, du hast lange nichts von mir gehört. Verzeih, bitte!

Wie das kam? Das kam so:

Vergangenes Jahr, so um Ostern, haben der Mann und ich beschlossen, ein Haus zu kaufen. Das haben wir dann auch direkt mal gemacht und damit kam viel Schönes und Anstrengendes auf uns zu. Wir haben uns für Heizungszeug, Fußböden, Türen, Fenster, Küche, Bäder, Farben, Tapeten und Bodenbeläge entschieden, die passenden Handwerker dazu gesucht, viel über Estrich gelernt (bitte keine Nachfragen dazu, ich werd jetzt noch nervös, wenn ich nur an die Trocknungszeit denke) und zwischen Arbeit, Fernbeziehung und Bauaufsicht versucht, uns nicht aus den Augen zu verlieren.

Inzwischen leben wir aber in diesem Häuschen und freuen uns jeden Tag, wie schön es geworden ist. Morgens mache ich die Augen auf und denke: Boah, schön hier. Der zweite Gedanke ist dann: Haste dir ja selbst ausgesucht. Das ist ziemlich cool!

Dann hat der Insulaner sich beruflich verändert und wir können nach Äonen von Fernbeziehung endlich zusammenleben. Das ist ja so toll! Ich weiß jetzt, warum die meisten mit dem Modell „Wochenendliebe“ hadern. Naja, und das mussten und müssen wir ja auch erstmal ausgiebig genießen. Also wieder nix mit Blog und so.

Tja, plötzlich stand dann die Fahrprüfung vor der Tür und was soll ich sagen? Deutschland hat jetzt eine offiziell anerkannte Kutscherin mehr. Wir verbrachten ein Wochenende auf dem Ponyhof und cruisten von dort zur Generalprobe und zum Prüfungsgelände. Das ist im Winter und mit Baudruck (ESTRICH!!) jetzt auch nicht soooo entspannend, welch Überraschung.

Aufeinmal wurde es mitten im Winter hell um uns, das lag aber nicht am Klimawandel, sondern an Weihnachten und den Lichterketten. Wieder nix mit Bloggen, Besinnlichkeit und Durchatmen und an Silvester dem armen Hund beistehen. Silversterknaller schön und gut, aber müssen die gleich eine Woche durchballern? Die Punktedame hat ganz schön gelitten und wir mit ihr.

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Neues Jahr, neues Glück, kein Blog. Weil? Weil!

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Ich habe das große Glück, an vielen Lebensentwürfen teilnehmen zu dürfen. Kinder und Jugendliche sind inspirierend und dass ich beruflich Zeit mit ihnen verbringen darf, macht mich stolz und froh. Aber, ja auch hier ein aber, es zerrt auch wirklich an den Nerven, immer um die bestmögliche Lösung zu ringen. Mit Kindern, Jugendlichen, Eltern, Kolleginnen und Kollegen, mit Erlassen, Konzepten und Richtlinien. Das reibt mich manchmal ganz schön auf. So sehr, dass ich dann erstmal Komaschlafen muss, damit meine Synapsen sich wieder sortieren können. Was tue ich dann nicht? Richtig. Bloggen.

Und warum, liebe Ostfriesin, willst du das jetzt wieder ändern?

Weil ich Lust drauf habe! Die Tage werden wieder länger, die Kamera ist frisch poliert, meine Nerven schreien nach Beschäftigung und die Schule kann mich ja nicht immer haben. Nun versuche ich erneut mein Glück und würde mich sehr, sehr freuen, wenn ihr mit dabei seid!

Immer eine Handbreit Wasser unter’m Kiel wünscht

die Ostfriesin

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Showtime – Pferde in Aktion

Am gestrigen Samstag habe ich endlich mal wieder etwas mit einer sehr lieben Freundin unternommen. Ein Reitbetrieb der Region hatte zu einem Showprogramm mit Barockpferden eingeladen und da wir beide Pferde ziemlich super finden, haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht.

tl,dr: Für Freunde des kurzen Inputs: Ja, war schön und ja, ist ausbaufähig.

Für die Leserinnen längerer Blogartikel: Das kam so…

Zunächst ritt eine schwarzbewandete, blondhaarige Frau mit Dreispitz auf dem Kopf einen Barockschimmel in die Halle. Barock war an dem Pferd vor allem sein wahnsinniger Hals. Da, wo bei Sportpferden nach dem Widerrist erstmal eine sanfte Wölbung emporsteigt, ging es bei ihm Eiger-Nordwand-mäßig steil nach oben. Wahrscheinlich muss er den Hals so hoch tragen, weil er sonst auf seine Mähne getreten wäre. Die war nämlich unglaublich lang und sorgte für einen echten WOW-Effekt. Die Dame stellte sich als Moderatorin des Abends vor und überraschte mit einer Stimme, die absolut nicht zu dem Körper passte. Die Stimme war eher so „Hallo, ich bin acht Jahre alt und möchte trotzdem gerne noch beim Schlachter eine Gratis-Scheibe Wurst haben“, während der Körper eher so: „Baumstämme? Reiße ich schon vor dem Frühstück drei Stück aus.“ war. Kennt ihr das, wenn ihr Leute seht und dann fangen die an zu sprechen und du denkst nur: WHAT??? Jedenfalls bat sie da das erste Mal an diesem Abend um Applaus. Das erste von ungefähr 200 Malen.

Es folgte ein hübsches weißes Pferd mit einer ebenso hübsch dekorierten Frau, die zusammen auf einem riesigen Stück  (wirklich riesig. Bestimmt 20 x 15 m!) blauen Stoffes rumgetanzt sind. Das Pferd war erst zweieinhalb Jahre alt und meine Freundin und ich waren schwer beeindruckt von seiner Unerschrockenheit. Da wurde piaffiert und sich hingelegt, egal, ob da 700 Leute zuguckten, die Musik an „The last Unicorn“ erinnerte, die Spots ihr Ziel nicht fanden oder die Stoffbahn flatterte wie ein Burggespenst. Respekt vor so viel Coolness.

Weiter ging es mit einem großen Einhorn:

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Das Einhorn tänzelte zur Violine sehr anmutig im Kreis.

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Steigen konnte es auch. In einer späteren Darbietung haben die beiden gezeigt, wie toll das Pferd an den Hilfen der Frau steht. Sie hat nur mit Sitz- und Schenkelhilfen auf dem Pferd gesessen und mit den Armen große Flügel bewegt, das Pferd hat aber alle Seitengänge und Gangwechsel sehr schön ausgeführt. Allerdings nur auf der linken Hand, Rechtsrum müssen sie wohl noch üben.

Auf dem Bild oben sieht man übrigens ganz gut, wie kräftig die Pferde am Hals bemuskelt sind.

Es folgten weitere Show-Auftritte, bei denen alle gezeigt haben, wie gut sie aufeinander achten. Das Trickpony beispielsweise reagierte sehr fein auf die Aufforderung, die Beine zu kreuzen:

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Und das Menorquinische Pferd zeigte seine Geduld:

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Die Reiterin wirkte übrigens am lässigsten: In der einen Hand die Zügel, in der anderen die Gerte, mit dem Hintern am Sattel wie mit Pattex klebend, machte das Pferd allerlei Sachen wie Vorwärtsverbeugung, auf den Hinterbeinen laufen, fliegende Galoppwechsel… und sie saß unerschütterlich weiter. Schon ziemlich cool. Wenn eine Übung mal nicht recht klappen wollte, zum Beispiel das Hinlegen auf Kommando, dann haben die Reiterinnen keinen Zwang ausgeübt, sondern etwas anderes gemacht. Das fand ich gut, weil die Pferde dabei auch einen entspannten Eindruck machten und nicht gefrustet wirkten.

Neben echten Vierbeinern tauchten auch große Leuchtpferde in der Halle auf:

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Mit der passenden Musik schwebten sie sehr leichtfüßig durch die Halle und haben mit ihren großen Bewegungen imposant gewirkt. Allerdings hätte da die Choreo bestimmt noch mehr Absprachen vertragen können.

Heute denke ich, dass da schöne Sachen präsentiert wurden, allerdings sehe ich auch noch Luft nach oben. So könnte das Licht schöner gesteuert sein, teilweise war es sehr dunkel, dann wieder sehr hell. Vielleicht wäre ein schwarzer Vorhang hinter den Pferden auch möglich gewesen, dann hätten sie noch mehr hervorgestochen.

Die Moderatorin hat für mich einen Platz auf der Top Twenty der nervigsten Leute des Jahres belegt. Sie hat einfach immer und immer wieder nach Applaus, gerne auch für sich selbst, gefragt und war dem Publikum gegenüber sehr anmaßend. Sie sprach dann davon, dass sie ja so viel erzählen müsse, um die Umbaupausen zu überbrücken, aber das hätte sie auch anders lösen können, als mit: „Applaus! Für mich!“. Eleganter hätte ich es gefunden, wenn sie eine kurze Geschichte aus dem Training der Pferde erzählt hätte, oder was das Besondere am Barock ist. Was überhaupt Barock ist. Aber nu. Insgesamt wirkte sie nicht sehr authentisch. Das fiel vor allem am Ende des Nachmittags auf, als die Kinder noch ein paar Fotos mit den Pferden machen durften. In das große Mikrofon wurde das noch ganz lieblich gesäuselt, als dann die Kinder Schlange standen, war der Ton schlagartig sehr viel ruppiger.

Dann weiß ich bei Barockpferden nie so ganz, wie ich sie finden soll. Es ist toll, was sie in den Beinen haben und wenn sie, wie zwei schwarze Friesen im Pas de Deux zeigten, die bepuschelten Hufe elegant schwingen, dann sieht das großartig aus. Allerdings habe ich auch gesehen, dass die Pferde mit der Kandare so kurz gehalten wurden, dass zwischen Ganasche und Hals überhaupt kein Abstand mehr war. Kann natürlich sein, dass das so muss und ich hab da zu wenig Ahnung, aber richtig gefallen hat mir das nicht. Teilweise hatten die Pferde auch richtig viel Metall im Maul und Kopf, Unterlegtrense und Kandare und und und.

Was bleibt also? Wir hatten ein schönes Erlebnis, bei dem tolle Pferde vorgestellt wurden. Wir fühlten uns gut unterhalten und haben gern zugesehen. Am Ende bleiben ein paar Fragen und der Wunsch nach einer neuen Moderatorin, aber der Genuss überwiegt. Und falls die nochmal wieder kommen, gucken wir uns das gerne ein weiteres Mal an.

…und das Hundetier liegt in seiner Kiste, die Pfoten über dem Kopf zusammengeschlagen und scheint zu denken: „Kein Spanischen Schritt mit wehrlosen Dalmatiner-Mischlingen! Such dir ein anderes Tier, dem du Trickse beibringen willst.“

Kutschenfahrtraining und Achtung, Flugzeug!

Mit dem Kutschenfahrtraining geht es gut voran. Gestern war ich viele Stunden an der frischen Luft und bin mit meiner Fahrlehrerin durch die Gegend gecruist. Gezogen wurden wir von den braven Stuten, die aber auch wirklich ganz genau merkten, wenn ich die Leinen in die Hand bekam. Sofort wurde die Geschwindigkeit gedrosselt und der „Alles-easy-Gang“ eingelegt. Ich war hochkonzentriert und mit den Fahrleinen beschäftigt, da war kaum noch Platz, die Peitsche richtig einzusetzen und die Pferde anzutreiben. Die Peitsche ersetzt beim Fahren die Sitz- und Schenkelhilfen, die ich beim Reiten sonst mit den Beinen geben kann. Korrekt nach Achenbach gearbeitete Pferde fahren mit Blendklappen. Bei dem Wort weiß ich auch nicht, was ich besser finden soll: Scheuklappen finde ich ungünstig, weil ich keine scheuenden, unkontrollierten Pferde möchte, aber nach der Szene damals in „Slumdog Millionaire“ möchte ich auch keine geblendeten Pferde fahren. Naja. Jedenfalls eine Vokabel, die ich mir gut merken kann. Also, was ich eigentlich sagen will: Wenn die Pferde nur noch vorne gucken können, sehen die ja logischerweise nicht, was hinten passiert. Da die Pferde aber nahezu immer in unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen, muss das langsamere ein bisschen mehr motiviert werden, ohne, dass das schnellere Pferde diese treibende Hilfe mitbekommt und noch eiliger wird. Darum die Blendklappen, darum die Peitsche. Die wird nämlich hinter dem Kammdeckel, jenes Lederstück was einmal rundum den Bauch und Rücken des Pferdes führt, angelegt und soll so das Pferd daran erinnern, ein Brikett mehr in den Ofen zu legen. An dieser Stelle war ich dann aber regelmäßig aus dem Konzept, denn ich muss ja gleichzeitig die Fahrleinen korrekt in der Hand halten und auch bewegen. Da wird die eine Leine über den Handrücken geführt, die andere eingedreht und bei zu langen oder zu kurzen Leinen muss alles Hand-vor-Hand gehen. Das ist alles ganz schön ungewohnt. Ich werde in den kommenden Wochen ganz viel mit den Hundeleinen an der Türklinke üben, bis das sitzt. Vorher geht hier keine Ostfriesin in irgendeine Prüfung!

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Hier seht ihr eine Momentaufnahme des gestrigen Arbeits- und Trainingstages. Wir haben das Boot vom Hafen zum Winterquartier gezogen und sind dann wieder zu den Gästetreffpunkten kutschiert, um Rundfahrten anzubieten. Ich habe das ja schonmal jahrelang gemacht, das war also in vielen Teilen ein sehr heimeliges Gefühl. Gleichzeitig war ich ganz schnell ganz platt, weil „Du büst ja heel nix mehr went“ (du bist ja gar nix mehr gewöhnt). Das Schreibtischtätärätä hinterlässt Konditionsspuren.

Abends haben wir dann noch eine Theorieeinheit durchgezogen, an den braven Ponies „Bock“ und „Böckchen“:

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Wir haben geübt, wann welcher Lederstrang wo und mit welchem Maß ans Pferd kommt, wann und wo die Leinen zusammengebaut werden und wie die verschiedenen Handhaltungen für unterschiedliche Zwecke aussehen. Da merkte ich aber schon, dass, auch wenn nicht ganz lehrbuchkonform, ich im Grunde das Meiste hinbekomme. Jetzt gilt es also, den Feinschliff rein- und die angewöhnten Unarten rauszukriegen.

Ende, Absacker, Bett.

Sehr lange, denn heute haben wir ein sehr gemütlichen Samstag verbracht. Nach einer ganzen Zeit im Bett, bei der ich Großteile des Internets leergelesen habe, haben wir die Räder geschnappt und sind Richtung Italiener aufgebrochen. Der hat sein Restaurant ein gutes Wegstück von uns entfernt und wir haben bei ordentlich Gegenwind eine schöne Radtour gehabt. Ich liebe das Gefühl von Wind am ganzen Körper. Als ich für Studium und Ref. in Gegenden war, wo es weniger Wind gab, ist mir erst aufgefallen, wie wichtig er für mich ist. Klar fahre ich auch lieber mit Rückenwind, aber trotzdem: Am ganzen Körper diesen Drück zu spüren, der mir den Kopf freipustet und mir zeigt, dass er stärker und größer ist als ich, das gefällt mir schon sehr.

Unterwegs habe ich die Knippse in die Gegend gehalten:

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Später haben wir noch eine kleine Tour zum Flugplatz unternommen, wo wir gewarnt wurden:

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Die Flugzeuge fliegen hier tief, also Kopf einziehen. Hab ich gemacht, jedenfalls so halb:

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So schön darf es gerne weitergehen.

Und wie ist der Oktober bei euch?

Synapsenhochleistungstraining

Der Mann und ich taumeln. Auf ganz unterschiedliche Arten werden wir gerade beansprucht und manchmal wissen wir nicht, wie wir alles denken sollen. Die Wahlergebnisse des letzten Sonntags ernüchtern, denn da sind Menschen gewählt worden, die bisher nicht durch ihre Wertevermittlung oder durch respektvolles Miteinander aufgefallen sind. Was sagt dass denn über die Wählerinnen und Wähler aus?

In meiner Sprachlernklasse sehe ich so viel Hoffnung und strahlende Augen, gleichzeitig höre und sehe ich in den Nachrichten einen Vormarsch von rechten Gedanken, dass mir davon ganz schwindelig wird. Ich sehe so viel Kraft und Stärke und Willen in meinen Schülerinnen und Schülern und ihnen gegenüber stehen Intoleranz, Aberkennung und Unmut. Dieses Spannungsfeld drückt auf mich.

Die Gruppe, die sich für eine Schulinnovation einsetzt, ist noch nicht bei einer handlungsorientierten Gesprächskultur angekommen und weil in mir eine wahnsinnige Mischung aus Ungeduld und Idealismus und Empfindsamkeit tobt, macht mir das ganz schön viel aus. Ich habe da GEFÜHL (das heißt nicht, dass es so ist, Schulz von Thuns vier-Ohren-Modell lässt grüßen), dass ich dort etwas sage, aber nicht gehört werde.

Wir haben ein Haus gekauft, das derzeit umgebaut wird. So weit, so schön. Alles ist ausgewählt, bestellt, mit Lieferzeiten berücksichtigt und kommuniziert. Die Handwerker sind freundlich, gut gelaunt und fleißig. Bis auf die eine berühmte Ausnahme, die kostet dafür aber so viel Energie, wie alle anderen zusammen.

Dann hat sich gestern die ältliche Nachbarin beschwert. Massiv. Und wir? Springen sofort darauf an und haben ein furchtbar schlechtes Gewissen. Statt durchzuatmen und zu sagen: „Okay, tut uns leid, is‘ aber gerade so, zur Einweihungsfete sind Sie herzlich eingeladen!“, im Kopf eher: „Hilfe, wir haben einen Fehler gemacht, das wird jetzt auf immer und ewig alles total schlimm und auch noch unsere Schuld sein!“

Die berufliche Situation des Mannes ändert sich ganz massiv. Das haben wir uns gewünscht und so gewollt und von sehr langer Hand geplant. Trotzdem ist diese Veränderung auch in unserem System eine gewaltige Umwälzung. Das, was der Lieblingsinsulaner in den letzten Jahren getan hat, halte ich für absolut großartig. Unabhängig von meiner Voreingenommenheit sprechen auch alle Ergebnisse für diese Einschätzung. Das berufliche Umfeld, dass er jetzt verlässt, sieht aber nur ein „Du machst nicht weiter, darum bist du doof und wir finden dich kacke.“ Vielleicht ist das ein dynamischer Prozess, der so sein muss, aber es schmerzt schon sehr. Auch mich, denn in den vergangenen Jahren hat die Arbeit auch in unserem Privatleben sehr viel Raum eingenommen.

Und jetzt sitzen wir hier, die Körper wach und unternehmungslustig, allein die Köpfe sind so schwer. Wenn ich uns gerade zeichnen sollte, dann wären wir Kopffüßler, so wie diese Kinderbilder, auf denen Menschen aus riesigem, unförmigem, kartoffelähnlichem Kopf und strichdünnen Extremitäten bestehen. Da ist gerade wenig Gleichgewicht zwischen Hirn, Herz und Bauch.

Diese Phase des „nicht Fisch, nicht Fleisch“-Seins muss bald ein Ende finden. Nur wo ist die Reißleine? Und was kommt dann?

Zugvogel. Das müsste man sein. So wie in dem Lied von Thees Uhlmann:

„Und die Vögel werden fliegen, bis sie sicher sind“

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12 von 12 im September 2016

Heute gibt es keinen tagesaktuellen Bericht, denn ich sitze just in diesem Moment der Veröffentlichung mit einer 14-köpfigen Planungsgruppe an einem runden Tisch und diskutiere und hirnauswringe über Ideen für eine neue Schule. Was für eine Chance!

Darum habe ich euch heute ein paar Aufnahmen der letzten Tage mitgebracht, die es noch nicht in den Blog geschafft haben. Die Festlandtechnik ist endgültig gestorben und muss noch über einen Festplattenspeicher zu Grabe getragen werden, bevor es hoffentlich noch vor Weihnachten eine Neuausstattung gibt. Die Inseltechnik hält aber noch durch, darum schreibe ich von hier:

  1.  Ich war neulich mit dem Hündchen unterwegs und wie so oft liegt die Schönheit im Detail. Im Frühjahr konnte ich nur wenig Küken am Kanal entdecken. Das war letztes Jahr ganz anders. Nun, im Herbst, sind sie aber doch da, groß geworden und augenscheinlich ganz gesund:

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2-4) Der Frühherbst-Spätsommer bringt ganz tolles Licht mit sich und bescheint die Beeren so schön:

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5+6) Das ist so typisch Ostfriesland, das musste ich vom Spaziergang einfach knipsen und euch zeigen:

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7) Am Sonntag haben wir noch eine Radtour gemacht, bevor mich das Schiff wieder Richtung Festland brachte. Der Blick auf die Nachbarinsel zeigt es: Das Wetter meint es gut mit uns und so ist auch unsere Stimmung sehr sonnig. Trotz Wahlen und Abschiedsschmerz.img_4128

8) Die Pferde liefen über die große Heller-Weide und das ist ein Anblick, der mich immer besonders freut. Ich glaube, wenn ich ein Pferd wäre, würde ich auch lieber bei allen Wetterlagen mit meinen Kumpels draußen sein (okay, Blizzard vielleicht nicht), statt 23 Stunden am Tag in einer wohltemperierten Box zu stehen. Ich weiß, dass es manchmal nicht geht, aber die Weidepferde haben’s schon schön:

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9) Die Pferdefreunde, denen sie oben so aufmerksam nachblicken, haben schon eine Runde über den Strand gezogen und Urlaubsgäste glücklich gemacht:

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10) Weil ich mit dem Fotografieren mal wieder nicht hinterherkam, hat der Lieblingsinsulaner eine Pause eingelegt.img_4186

11) Ja, na nu, wat wullt moaken? De Blömen weeren man so lüttjet, die kunn ik ne up’t Bild kriegen:img_4181

12) Damit endete ein wunderschönes Wochenende, das Schiff trug mich an Land und hier wartete die Planungsgruppe. Man, man, man. Wir diskutieren im Kreis und ich ungeduldiges Etwas bin mittendrin. Aber das Wochenende, das war wunder-wunder-schön:

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Das waren meine 12 von 12, die nun doch erst am 13. rauskommen. Aber hey, ich mochte noch nie gerne schablonenhaft sein 😉

Danke für’s vorbeisurfen! Eine schöne Woche und bis bald!

Mehr von diesen Einblicken findet ihr hier.

‚N Tee oder ’n Schnaps?

Im Deutschleistungskurs lasen wir Siegfried Lenz „Deutschstunde“ und sahen dazu auch eine Verfilmung von 1971. In einer Szene bekommt Familie Jeppsen Besuch und die Frau fragt: „Willste ’n Tee oder ’n Schnaps?“

Seither komme ich immer wieder in Situationen, bei denen genau diese wichtige Frage ungestellt im Raum schwingt. Tee, das Nationalgetränk der Ostfriesinnen, ist natürlich IMMER richtig. Die klassische Geburtstagsfeier sieht ihn auch abends vor. In meiner Kindheit waren die Eltergeburtstage eine verwirrende Mischung aus total langweilig und endlich mal was los. Es begann bereits mit der Uhrzeit: Bevor das Melken nicht erledigt und das Abendbrot gegessen, die Dusche (oder großzügig das Rasierwasser als Alternative) den Geruch erneuert und „dat good Hemd“angezogen war, begann keine Feier. Also eigentlich nie vor acht Uhr abends. Selbstverständlich ist das meistens eine zu-Bett-geh-Zeit gewesen, darum konnten wir, die Geschwister und ich, immer nur die sehr pünktlichen Gäste begrüßen. Die wurden dann in die gute Stube begleitet, wo bereits das Teeservice aufgebaut war. Denn ohne drei Tassen Tee keine Feier, mutten wi nee över prooten. Zum Tee wurde immer Kuchen und Gebäck gereicht. Dann, Geschlechterrollen bis zur Perfektion austrainiert, hat meine Mutter mit Unterstützung aller weiblichen Anwesenden (und weh der, die sitzenblieb. Es sei denn, sie war schwanger oder im Stall so übel gefallen, dass sie sich kaum bewegen konnte), die Teetafel abgeräumt, während mein Vater mit gr0ßer Geste den Alkohol hervorgeholt hat. In meinen ganz jungen Jahren war das Bier und Schnaps, später, der Kultur wegen, auch sehr, sehr, sehr süßer Wein. Schließlich kennt man was von der Welt. In der Zwischenzeit hat meine Mutter ein paar Snacks bereitgestellt. Pikantgewürzte Erdnüsse werden mir wahrscheinlich für immer und ewig mit diesen Feierlichkeiten verbunden bleiben. Nach Tee, Schnaps und Kaltgetränken gab es dann gegen Mitternacht noch eine warme Gulaschsuppe oder anderes Nahrhaftes. Schließlich erforderten die immer gleichen Gespräche über Land (Kauf, Verkauf, Pacht, Bodenverhältnisse), Kühe (Kuhkalb, Bullkalb, Milchquote, Schlachtpreis) oder Trecker (Modell, Zugleistung, Reifenbreite) bei den Männern und Kinder (Schwangerschaft, Babysitter, Einschulung), Mode (Katalog oder Geschäft zwei Dörfer weiter) oder Hobbys (Seidenmalerei, Patchwork, Blumentopfwichtel) bei den Frauen beträchtliche Energiereserven. Außerdem hatten wir Kinder dann am nächsten Tag gleich Mittagessen parat.

Merke also: Traditionelle Geburtstagsfeiern unterscheiden nicht zwischen Tee und Schnaps, sondern delegieren lediglich die Uhrzeit.

Wie ich da jetzt drauf komme?

Gestern hatten wir erst Tee, dann Abendessen (sagte ich schon, wie toll der Mann kocht? Ja? Ne? Tut er!) und dann wäre eigentlich ein schnöde-gemütlicher Fernsehabend dran gewesen. Da war uns aber nach den Ereignissen des Tages nicht so recht nach, also blieben wir in der Küche sitzen. Da steht ein Ostfriesensofa. Der Lieblingsinsulaner schenkte mir gestern noch ein bisschen Lego, dass ich aus irgendeinem Grund gerade wieder ganz cool finde. Das letzte Mal war so mit acht Jahren. Während ich also den Joker und Batman mit fahrbaren Untersätzen austattete, spotifyte sich der Mann durch’s Netz und wir stellten erneut fest, dass wir wirklich viele gemeinsame Lieblingslieder haben. Ganz neu auf der Liste: „The Sound of Silence“ in der Version von Disturbed. Tja, und weil wir Tee schon hatten, haben wir die ganze Sache ordentlich mit Schnaps begossen. Das hätte mir damals bei diesen schrecklich uniformen Geburtstagsfeiern mal jemand sagen sollen; dass ich ein paar-und-zwanzig Jahre später neben dem tollsten Mann der Welt für mich sitzen kann, wir durch und durch Insulaner und Ostfriesin sind und dabei trotzdem bestimmte Geschlechterrollen aufweichen können. Diese Freiheit und diese Nähe, die entsteht, weil wir uns beide auf gleicher Höhe begegnen, finde ich so-so-so großartig!

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Ostfriesland ist übrigens auch, wenn man das Wetter von weither kommen sehen kann und schon den Sonnenschein dahinter erahnt.

So ein schönes Wochenende!

Am Freitag nutzte ich die Gelegenheit und das schöne Wetter und ging mit der Hündin ins Grüne. Dabei kam ich in eine Gegend Ostfrieslands in der ich bewusst noch nie gewesen bin. Ja, das geht. Ich fuhr durch ein Dorf, in dem dieser hübsche Kindergarten beheimatet ist:

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Dann stellte ich fest, dass das Dorf eine Sackgasse ist und die gut geteerte Straße nur von landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren werden sollte. Naja, ich komme ja irgendwie aus der Landwirtschaft und fahre das Auto. Das sollte als Minimaldefinition reichen. Ich fuhr also auf der gut geteerten Strecke weiter und fühlte mich wie ein Hase im Feld: Um jeden Acker fuhr ich hakenschlagender Weise drumherum, bis ich mir ganz sicher war, mitten in Ostfriesland verschollen zu sein. In der Ferne konnte ich aber noch die Marker der größeren Städte Emden, Aurich und Leer sehen:

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Dem Tier und mir gefiel es ausnehmend gut, also spazierten wir ein bisschen in der Vergangenheit herum:

Später war Familienzeit angesagt, es gab Gegrilltes bei den Eltern. Die Hündin findet es dort super, fliegen die Würstchen doch gelegentlich tief.

Am Samstag fuhren wir ans Wasser. Wasser ist nahezu immer gut und so war es auch dieses Mal. Der Lieblingsinsulaner und ich besorgten uns Fischbrötchen und guckten dann den Segelkindern bei Halsung und Wende zu. Alles unter scharfer Beobachtung des Lieblingsviehs, Krabben sind schließlich fast genauso gut wie Bratwürstchen:

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Später am Tag wurde das Wetter noch besser und als wir an der Milchstation Milch holten (ehrlich, sowas ist toll. Der Bauernhof hat eine Milchtankstelle, in der man 24/7 frische Milch für einen Liter in Glasflaschen abzapfen kann. Schmeckt den Erzeugern und uns besser als die Diskountermilch) und danach noch ne Runde übers Feld drehten, war alles schön:

Und nach einem entspannten Vormittag mit ein bisschen Korrektur von Schularbeiten sind wir noch auf ein Turnier gefahren, obwohl Dressurreiten für den Mann noch vor Synchronschwimmen in seiner Liste der unschaubaren Sportarten rangiert. Na gut, gucken wir eben Springen. Hilfe, würde mir das Herz in die Hose rutschen, wenn ich das mit einem Pferd machen sollte. So ein süßer E-Pacours geht ja noch, aber M**? Oder gar S*?

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Während ich diesen Blogbeitrag schreibe, lädt der Rechner noch Fotos in die Dropbox, die gleich an den befreundeten Mediengestalter gehen, weil ich Auskünfte über die Nutzbarkeit als XXL-Panorama brauche.

Ja, und dann ist das schöne Wochenende wieder vorbei. Aber der morgige Montag ist auch toll. Aus einem ganz speziellen Grund. Den schreibe ich morgen!

Komm’t good in’t neie Week un blievt gesund un munter!